Über mich
Hallo Du, ich bin Alina!
Und ich weiß genau, wie sich das Leben als Tochter von (emotional) abwesenden Eltern anfühlt. Mein Leben war geprägt vom Suchen. Der Suche nach Liebe, Geborgenheit, Aufmerksamkeit, Kommunikation, Interesse und tiefer Verbindung. Der Suche nach weniger Schmerz, nach Halt und Verständnis ... Ich könnte noch 100 weitere Dinge aufzählen, nach denen ich mich sehnte, weil ich immer diese Leere in mir spürte; Nicht wusste was mir fehlte, aber wusste, dass ich es brauche. Einfach weil mein System in meiner Kindheit (emotional) abwesend war. Daher sah mein Weg so aus: Als Scheidungskind verbrachte ich meine Kindheit in zwei verschiedenen Haushalten, was bedeutete: Zwei verschiedene Familien. Zwei verschiedene Regelsysteme und vorallem: Zwei verschiedene Arten mit Emotionen umzugehen. Ich fühlte mich wie innerlich gespalten - weshalb mein Halt das Essen bildete und ich aus meinen Emotionen heraus begann, Essen in mich zu stopfen, um mich "besser" zu fühlen. Mein Leben zum ersten Mal hinterfragt habe ich 2020, als ich nach jahrelangem Kampf mit mir und meiner Essstörung (endlich) den Entschluss fasste: "Etwas muss sich ändern!" Immer wieder von vorne zu Beginnen und den Tag dann doch mit einer Essattacke zu beenden konnte nicht alles sein. Wieso tat ich mir das an? Ich las unzählige Bücher, zuerst ausschließlich über die Essens-Thematik, dann auch über "Familienkonzepte", "Selbstvertrauen" und "Emotionen". Und je mehr ich mich mit mir und meinem Leben befasste, desto mehr bemerkte ich: "Hier stimmt etwas gewaltig nicht!" Ich lebte entfremdet von mir, als würde ich ein leeres Leben führen, weil ich nicht wusste, was "mit mir nicht stimmte" ... Ich wusste nicht, wer ich eigentlich war. Ich war gefangen in meinen Schutzstrategien, versuchte durch Perfektionismus und Pünktlichkeit mein Leben in den Griff zu bekommen und merkte nicht, dass ich dadurch alles viel Schlimmer machte. Mein Leben spielte sich nicht im "Hier & Jetzt" ab, sondern nur in der Angst vor der Zukunft oder im Schmerz der Vergangenheit.
Bis ich verstand, dass ...
ich meine Aufmerksamkeit (viel) mehr nach Innen richten sollte. Und das war mein Schlüssel. Der erste Schritt Richtung "Ich". Mir wurde so vieles klar. Mein Verhalten erklärte sich, schien logisch und nachvollziehbar. Ich fühlte mich weniger "falsch", verstand mich und mein Verhalten plötzlich und konnte meine Gefühle wieder wahrnehmen und einordnen. Ich wollte mehr von dieser Zufriedenheit und Ruhe, die sich Stück für Stück in mein Leben schlich. Ich wollte meine Selbstbestimmung zurück und leben, ohne mich schuldig zu fühlen! Ich wollte ein Leben, in dem ich keine Angst und vor allem kein schlechtes Gewissen haben muss, meine Bedürfnisse auszusprechen und meine Ziele zu verwirklichen. Ich lernte über die Jahre, meinen Bedürfnissen, Mir zu vertrauen und für mich einzustehen. Ich lernte, auf meine Intuition zu hören und lernte, woher meine Ängste kamen und warum sie all die Jahre geblieben sind.
Denn ich habe verstanden: Ich kann "mich" nur in mir selbst finden - und nur, wenn der Schmerz und die Ängste weichen und Raum für "mich" entstehen lassen. Ich lernte: Je näher ich mir bin, desto näher kann ich anderen sein. "Nein" heißt nicht: Ich liebe dich nicht mehr, sondern "Ja" zu mir. Heute weiß ich, dass mein Verhalten selbstzerstörerisch war, weil ich tief in mir die Überzeugung lebte, dass ich "so wie ich bin, falsch und nicht liebenswert" bin - dass ich "nicht gut genug" bin. Ich versuchte durch die Essens-Kompensation meinen Schmerz nicht zu fühlen und mir eine Art "Ersatz" für meine Sehnsucht nach Halt und Geborgenheit zu suchen. Mein Weg dauerte Jahre. Und um Dir diese Zeit zu ersparen gibt es "tochterherzen". Ich weiß genau, wie schmerzhaft der Verlust der eigenen Identität aufgrund von emotional abwesenden Eltern sein kann, wie es sich anfühlt seine Bedürfnisse zu ignorieren und nicht auf seinen Körper zu hören, weil es nie liebevoll vorgelebt wurde. Immer im Kampf mit sich selbst zu sein, um "noch besser" zu werden, damit Eltern(teile) endlich sehen, wie liebenswert und wertvoll man ist. Wie ausgelaugt und erschöpft man sich fühlt, wenn man den ganzen Tag nur für andere da war, aber sich nicht beachtet hat. Und wie sehr der "normale" Alltag die Energie leeren kann, wenn man nicht für sich sorgt. Deshalb begleite ich Dich mit Herz und Hingabe auf Deinem Weg zu Deinem Selbstvertrauen und emotionaler Stabilität. Ich freue mich sehr, dass Du hier bist , denn Du trägst bereits alles in Dir und ich helfe Dir, Dich in Dir wiederzufinden!
tochterherzen - denn so zu bleiben wie Du jetzt bist ist die schmerzhafteste Option.
kleiner Überblick für Dich:
seit Juni 2024 - Arbeit als Coachin seit Januar 2025 - Systemische Coachin (Institut f. Bildungscoaching) voraussichtl. 2027 - zertifizierte Psychologische Beraterin (sgd) Als ausgebildete systemische Coachin und psychologische Beraterin (i.A.) begleite ich Dich aus Deiner schmerzhaften und (oftmals unbewusst) einschränkenden Vergangenheit heraus. Gemeinsam lösen wir Deine tiefen Überzeugungen (wie z.B. "nicht gut genug" zu sein), Deine negativen Kindheitsprägungen und Deinen alten Schmerz durch gezielte und individuelle Methoden - auch aus der Systemik. Ab Sommer 2024 durfte ich Erfahrungen im Coaching-Bereich sammeln und habe seitdem immer wieder mit Frauen zusammen gearbeitet, die ihre momentane Situation verändern wollten. Wie wichtig dabei der Blick in die Vergangenheit ist, um langfristig loslassen zu können und die jetzigen Lebensentscheidungen nachvollziehen zu können, wurde mir bei jeder Frau deutlich! Ich freue mich auf Deine Entscheidung und kann es kaum erwarten Deinen Weg mit Dir gemeinsam gehen zu dürfen! Bis Bald <3